Bestandsaufnahme Teil 2

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und kommende Woche soll die Hebebühne eingebaut werden. Erst dann kann ich wirklich beginnen, aber ich konnte es mir heute nicht nehmen lassen, noch ein paar Fotos zu machen und weiter den Bestand zu sichten.

Ich habe den Kofferraum ausgeräumt und im Innenraum mal unter den Teppich geschaut, sowie mich etwas genauer für die Radläufe interessiert. An keiner Stelle war ich in der Lage, mit dem Schraubendreher ein Loch zu machen, die Substanz scheint sogar besser zu sein als erhofft.
Aber im Detail:

Der Fußraum auf der Fahrerseite sieht nicht so toll aus, da muss man noch mal genauer hinschauen, was nach dem Entrosten übrig bleibt. An und für sich ist das Blech ja dick, und bei der Klangprobe scheint auch noch reichlich Material da zu sein. Ansonsten sieht es unter den Teppichen prima aus, viel besser als befürchtet.

Der Kardantunnel und der Boden auf der Beifahrerseite haben keinen Rost. Also weiter nach hinten…

… Das ist doch gar nicht so schlecht! Nicht rostfrei, aber auch nicht durchgerostet.
Weggerostet ist lediglich die Metallschiene unter der Hutablage, die ist leicht zu ersetzen.

Im Kofferraum sind zwei etwas heftigere Roststellen, ansonsten ist da hauptsächlich roter Lack zu sehen. Natürlich muss der Tank raus, dann sieht man wie die Blechkante aussieht.

Die Radläufe sehen allesamt viel besser aus als erwartet. Schon die Außenkanten ließen ja vermuten, das das nicht so schlecht ist. Die Stehbleche vorne sind etwas angegammelt, aber die Kotflügel selbst scheinen völlig unbeeindruckt zu sein von Allem.

Erste Eindrücke

Wir haben heute so ein bißchen herum gespielt.

Aber zunächst mal ein paar Infos zum Fahrzeug: Tag der 1. Zulassung ist der 16.05.1972, allerdings scheint das Modelljahr 1970 zu sein, erkennbar am Kühlergrill mit dem B20-Emblem, das nur in eben diesem Jahr verbaut wurde.

Entsprechend handelt es sich beim Motor um den B20E, also ein 2-Liter Benziner mit unten liegender Nockenwelle und einer für die Zeit durchaus fortschrittlichen Jetronic-Benzineinspritzung. Dadurch wurde die Leistung von 105 auf 124PS gesteigert.

Auffallend und für die damalige Zeit außergewöhnlich sind die Scheibenbremsen vorn und hinten sowie die von Volvo “erfundenen” Dreipunktgurte vorn.

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ein Traumauto

Manchmal gibt es einfach Zufälle im Leben, mit denen keiner rechnet. Eines meiner Traumautos, an die ich mich noch aus der Kindheit erinnere, war immer der Volvo P1800. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, ein solches Auto jemals zu besitzen und ich habe auch nicht danach gesucht.
Nun, letzte Woche kam ein Anruf von einem Freund, der meinte, ein Bekannter, auf dem Hof… etc… und dann kamen diese Fotos…

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